Fokus

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Was unterscheidet erfolgreiche Menschen von denen, die nichts auf die Reihe kriegen? Sie haben ein Ziel vor Augen und lassen sich von nichts entmutigen, man sagt ja nicht umsonst:

Verlierer hören auf, wenn sie scheitern. Gewinner scheitern, bis sie Erfolg haben.

Und deswegen sind Penner auch Penner, weil sie einfach pennen. Klar könnte man jetzt sagen, dass es nicht so leicht ist, man nicht alle über einen Kamm scheren kann, es beispielsweise körperliche oder geistige Einschränkungen gibt und so weiter… doch ja, es ist so leicht. Wer keinen Erfolg hat, hat kein Ziel und wer kein Ziel hat keinen Erfolg.

Es gibt immer so tolle Videos im Internet wie ein Einarmiger Gitarre spielt, jemand enorm viel abnimmt oder was weiß denn ich. Und wieso schaffen die Menschen das alles? Richtig, weil sie ein Ziel haben und dieses nie aus den Augen verlieren.

Eine Freundin hat diesbezüglich ein gutes Beispiel gebracht, ähnlich wie diese Verneinungs-Geschichte:

„Was denkst du wieso Menschen genau gegen diesen einen Baum fahren, gegen den sie nicht fahren wollen?“ – Weil sie sich eben genau auf diesen einen scheiß Baum fokussieren und bam schon klatscht’s.

Es ist auf der einen Art schon irgendwie das selbe, wie das was ich in dem oben verlinkten Beitrag geschrieben habe, aber doch irgendwie anders. Klar kann man sich erstmal ein Ziel setzen, aber man muss es eben auch auf dem Weg dorthin im Auge behalten und sich von nichts ablenken lassen.

Ich musste für mich lachen, als sie das obere Beispiel gebracht hat, weil es mir eben oft genug genau so geht. Beispiel GTA: Hab‘ mir ein Ziel gesetzt wo ich hin möchte, fahr‘ währenddessen durch die Wüste wo weit und breit einfach nichts ist – und wo bleibe ich hängen? Richtig, an dem einen verschissenen Stein, der sich in dieser Dreckswüste befindet und warum? Weil ich drauf geschaut habe und mir dachte: „Da jetzt nicht dagegen.“

Wieder etwas gelernt, direkt umgesetzt und jah, es funktioniert jetzt deutlich besser. Ich kann jetzt beispielsweise mit Vollgas durch die Innenstadt brettern ohne irgendwo hängen zu bleiben oder zu crashen. Und wieso? Weil ich jetzt nicht mehr auf die Autos links und rechts von mir achte, sondern auf die Lücke dazwischen – da will ich durch, dort will ich hin und es funktioniert.

Passend zum Thema:  Sozialkritisch?

Beim Zocken konnte ich es schon gut umsetzen, jetzt muss ich die Strategie nur noch aufs reale Leben anwenden. Das Ziel steht fest, der Weg davor wird nicht leicht, doch anstatt mich von den Hindernissen links und rechts entmutigen zu lassen, muss ich mich einfach auf die Lücke dazwischen konzentrieren und so meinen Weg gehen.


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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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