Hallo

H

Ich finde es persönlich etwas schade, dass ich momentan nicht wirklich die Zeit finde etwas zu schreiben. Auf der anderen Seite ist es jedoch toll, dass ich genau diese Zeit nicht habe.

Zur Erklärung:

Nun, vor rund sieben Wochen, habe ich genau das gemacht, wovor ich immer Angst hatte: Sachen packen und los, irgendwo hin wo mich niemand kennt und wo die Vergangenheit einfach niemanden interessiert. Und tatsächlich geht es mir trotz kleinerer Rückschläge so gut wie noch nie in meinem Leben. Ich freue mich Tag für Tag aufzustehen – ein Gefühl, welches ich bisher noch gar nicht kannte.

Meine Arbeit macht mir riesigen Spaß, ich begegne täglich zahlreichen Menschen, höre und erlebe neue Geschichten und freue mich einfach am Leben zu sein.

Ich wohne in einer wunderschönen Region, habe supertolle Kollegen und Nachbarn, die Alpen und einige Seen vor der Tür, aber es bisher leider noch nicht geschafft auf Fototour zu gehen… nunja, auch das wird sich noch ergeben.

Kurzum geht’s mir gut.

Bevor ich mich dem Ende des Beitrags widme, möchte ich euch jedoch noch eine kleine Arbeitsgeschichte erzählen:

Auf meiner Tour habe ich eine Dame, die täglich irgendwelche Päckchen kriegt. Wenn ich dann klingel hat es meist ewig gedauert, bis sie mal die Tür geöffnet hat – Zeit, die ich einfach nicht habe. Irgendwann an einem Samstag, öffnete mir dann ihr Mann recht zügig die Tür, mit den Worten: „Oh ich erwisch‘ mal gleich jemanden.“ begrüßte ich ihn. Er schaute mich verwundert an: „Meine Frau ist doch eigentlich immer da?!“ – „Naja ich klingel immer und es macht nie jemand auf, würde mir vielleicht Gedanken machen.“

Passend zum Thema:  Altis Life - Koks und Nutten - Die Erste

Ich stieg wieder auf mein Fahrrad, dachte bei mir: „Man bin ich ein Arschloch“ und beendete meine Tour.

Einige Tage später – ich muss heute noch lachen – fuhr ich wieder am Haus vorbei, gab‘ wieder Päckchen ab und als ich gerade am gegenüberliegend Haus war, konnte ich beobachten wie ihr Mann mit dem Auto von Arbeit kam, ausstieg, ums Haus schlich und in die Fenster schaute… ich konnte nicht mehr vor lachen.

Dummerweise ist mir dann deutlich später aufgefallen, dass ich die Häuser verwechselt hatte und es tatsächlich nicht sie war, die immer ewig zum Öffnen braucht oder nie da ist, sondern eine andere Dame mit ähnlichem Namen und gleicher Hausnummer in einer anderen Straße.

Naja, vielleicht stell‘ ich das noch irgendwann richtig – lustig war’s trotzdem.

Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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