Nope

N

Nope – die Kurzform vom englischen No hope, sprich keine Hoffnung oder in der Netzgemeinde eher als bekräftigtes nein eingesetzt. Ich persönlich finde nope weniger schlimm als ein klares nein, weils irgendwie freundlicher oder auch weniger ernst klingt, aber das ist wohl Ansichtssache.

Wie dem auch sei, ich wollte hier nicht auf das Verneinen oder Ablehnen als solches eingehen, sondern mich viel mehr mit Absagen bei Bewerbungen befassen – wenn man denn welche kriegt.

Ich hab‘ in den letzten Wochen einige Bewerbungen geschrieben, teilweise direkt eine Absage bekommen, weil die Stelle nicht mehr zu besetzen war oder irgendwann nach Tagen aus Gott weiß was für Gründen. Alles kein Problem, ich mein ich bewerbe mich auch oft auf Stellen, die einfach gar nicht zu meinen Vorkenntnissen passen oder wo ich verschiedene Voraussetzungen nicht erfülle. Nichts desto trotz hatte ich trotzdem verschiedene Vorstellungsgespräche bei Unternehmen wo ich dachte, das die mich niemals vorladen werden. Auch da ist es in Ordnung, also im Nachhinein eine Absage zu kriegen… alles vollkommen in Ordnung.

Was ich aber nicht mag ist, wenn man einfach gar keine Antwort kriegt:

Kein vielen Dank, wir haben ihre Bewerbung erhalten oder auch keine Absage… einfach nichts. Finde ich einfach scheiße. Ich mein es ist ja kein Aufwand eben eine Zeile zu kopieren und diese als Antwort zu schicken. Ich setze mich ja schließlich auch hin, schreibe jede Bewerbung individuell – nichts mit copy & paste und das erwarte ich von den Unternehmen ja nicht mal, die müssen mich weder persönlich ansprechen noch sonst was – nur ein Einzeiler würde vollkommen reichen: Ja/Nein/Leck mich am Arsch.

Passend zum Thema:  Innere Heilung

Jetzt mag manch einer denken: Hey guck mal die kriegen am Tag hunderte Bewerbungen, wie sollen die darauf antworten?

Wir leben nicht mehr in der Steinzeit, alle markieren, allen antworten – Thema gegessen. Oder eben einfach kurz einen Satz kopieren. Wenn da halt gar nichts kommt, geh‘ ich einfach davon aus, dass es gar nicht erst gelesen wird – bitter. Aber gut, so ist es wohl.

Naja, vielleicht stößt ja irgendein Personaler über den Text und ändert künftig etwas an seinem Handeln, denn ich denke, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht.

Nur eine Zeile- mehr muss es doch gar nicht sein… und ja, ich weiß ich verlange immer zu viel von anderen, aber hey… das ist doch jetzt wirklich kein Aufwand.


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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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