Wieder in Deutschland und frohes Fest

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Es wirkt alles noch etwas surreal, körperlich bin ich zwar schon wieder seit einer Woche in Deutschland anwesend aber geistig hänge ich noch wo ganz anderes. Alicante ist jetzt nicht einmal eine superschöne Stadt oder in irgendeiner Form erstrebenswert, aber dennoch vermisse ich ein Stück weit die Zeit dort, irgendwie war alles leichter, unbeschwerter, unkomplizierter und das obwohl der Start nicht gerade einfach war. Letztendlich hat sich dort alles zum Guten gewendet, konnte tolle Menschen kennen lernen oder die, die ich schon grob kannte noch etwas genau.

Vor- und Nachteile gibt es beim Kennenlernen ja bekanntlich immer, will sagen bei manch einem wäre ich froh, wenn ich ihn oder sie nicht näher kennengelernt hätte und bei anderen bin ich froh, dass ich sie oder ihn näher kennen lernen durfte – ergibt das Sinn? Ich denk schon, irgendwie. Ich musste erstmal ankommen, wieder in den deutschen Alltag finden und ehrlich gesagt bin ich nach wie vor dabei.

Es war auch kein leichter Start wieder hier zu sein, direkt gelandet und schon frustriert, alles stressiger, hektischer, anstrengender und vor allem nerviger. Wurde am Flughafen abgeholt und habe mir rückwirkend gewünscht, dass ich lieber mit der Bahn gefahren wäre. War einkaufen und wurde direkt mit irgendwelchen Sachen vollgelabert, die mich nicht einmal im entferntesten interessieren – der Sonntag war dann ruhig und am Montag ging es gerade so weiter. Ich hatte gar keine wirkliche Zeit, um wieder klar zu kommen, mich einzugewöhnen, weil jeder und alles wieder an meinen Nerven zerrt… bis auf ein paar Ausnahmen.

Passend zum Thema:  Entscheidungen

Glücklicherweise gibt es noch den oder die ein oder andere, die oder der mir gut tut, mich zum Lächeln und Lachen bringt und mich mit Energie versorgt, statt sie zu nehmen. Wünschte es wäre öfter so… dass dieses ganze Negative, diese Fratzen und Armleuchter die mich runterziehen mit ihrer bloßen Anwesenheit einfach verschwinden und ich mich nur noch von mit den Menschen umgeben kann, die mir gut tun – doch leider ist es nicht so leicht, oder doch?

Egal, ich möchte jetzt nicht wieder so negativ werden, nur weil ich wieder in Deutschland bin, außerdem wartet ein Kumpel gerade und es ist ja auch Weihnachten, also habt euch alle lieb und bis später.


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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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