Sozialkritisch?

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Einundneunzigster Beitrag auf meiner Website, wuhu! Wenn man’s ganz genau nimmt sind es schon ein paar mehr… aber gut, es ist irgendwie ein anderes Thema aber dann doch nicht. Schwer zu erklären und wahrscheinlich auch gar nicht notwendig.

Ich hatte schon so viele Websites, Clans, Foren… weiß der Geiger und wenn ich darauf zurückschaue muss ich grinsen – irgendwie zumindest. Gott was hatte ich den alles, ’nen Blog bei Kwick! damals wo ich irgendwie die Trennung von meiner ersten Freundin verarbeiten wollte, hat dann irgendwie ’nen Arsch voll Abos gehabt, wahrscheinlich von kleinen Kindern mit ihren Möchtegern Liebeskummer und dem ganzen Scheiß. Muss man glaub‘ ich auch nicht mehr weiter drüber nachdenken. Es hatte dann irgendwann einfach den Vorteil, dass ich nach und nach unter dem Namen „Eric mit C“ bekannt wurde, was auch daran lag, dass ich anschließend mit dem Fotografieren angefangen habe… schöne Zeiten, echt lustig, spielt keine Rolle, egal.

Daraus ist dann irgendwie mein erster ICH-Blog entstanden… eric-mit-c.de – hatte dann auch irgendwie massig Aufrufe und ich wusste nicht mal warum, ich mein bin doch nur ich, der irgendwelche Gülle ins Netz stellt. Weit davor gab es mal silent-visions.de, daraus wurde sv-gaming.de… davor gab’s das SEK: Germania… nach Kwick kam port01, anschließend Studio13 oder andersrum – ich weiß es schon gar nicht mehr.

Zer0point, playforfree24.de und ach… schmeiß‘ mich weg. Einiges hatte Erfolg, anders wieder nicht… doch irgendwie hat immer irgendwas für Aufsehen gesorgt. Scheiß egal, Vergangenheit.

Der ganze Rotz, wie er auch heißen mag hatte jeweils immer irgendeinen Schwerpunkt, doch wie ich eben so bin… ja, ich schweif eben schnell vom Thema ab, egal ob aus Langeweile, dem Eindruck, dass es eh niemanden interessiert oder sonst was. Es hat mich dann nach einiger Zeit wieder in den Fingern gejuckt, was mit dem damaligen Ausstieg von Facebook begründet war, usw. und ich dachte mir:

Hey, ein letztes, privates Projekt…

… da ich schon seit ich denken kann ein kleiner Suchti bin was PC-Spiele angeht (kommt mir jetzt bloß nicht mit Konsolen), lag der Name der Website eigentlich auf der Hand… eben Meska… meska.me.

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Meine Zockernamen haben sich genau drei Mal… vier Mal? Ach, ich sollte das Wort „genau“ nicht benutzen, wenn ich eh keine Ahnung hab… also jedenfalls aus MrMadMan wurde Admin-of-War, daraus dann MeSkalin und weil mich eh jeder nur noch mit „Meska“ angesprochen hat, eben letztendlich das. Joar. So kann man’s stehen lassen. Und .me – Hallo? Welche geilere Endung gibt’s denn sonst für eine Domain, ich mein das bin ja ich, also „meska me“ oder sowas wobei ich die Endung immer als M-E ausspreche nicht etwa wie im Englischen das „me“.

Egal, lange Rede, kurzer Sinn… ich schweif schon wieder zu sehr ab und hab‘ mich noch nicht einmal ansatzweise mit dem Kernthema des Beitrags befasst – wie üblich.

In den ganzen Jahren oder ich beziehe mich jetzt nur auf diese Website hier, habe ich schon einige Kommentare zu mir, der Seite, etc. gehört. Sei es über Facebook, Twitter, Instagram, Google, Steam, Gamebanana, Valvetime, eMail, das Kontaktformular oder sonst was… ja, ich weiß ja Menschen sind faul und wieso ’nen Kommentar schreiben und bla, aber man braucht halt auch irgendwo Resonanz, Lob, Kritik, egal – Hauptsache irgendwas womit man arbeiten kann, was wiederum auch ein Grund war wieso ich die ganzen anderen Dinger in den Boden gestampft oder hingeworfen habe. Inzwischen ist mir das egal, doch beispielsweise bei playforfree24.de war es so, dass die Besucher da waren, aber es niemand für nötig gehalten hat sich mal zu bedanken oder meinetwegen zu sagen: „Hey, was du da machst ist scheiße…“ und das ist halt… ja es wird halt einfach so hingenommen, es ist einfach ein Undankbares-Geschäft – wie schon gesagt, ich hab’s dann sein lassen und die Seite hier online gebracht, wo’s mir prinzipiell egal ist, ob oder ob nicht.

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Jedenfalls um endlich mal zum Kern zu kommen:

Gestern hab‘ ich wieder paar Kommentare zur Seite gekriegt, das eine war wieder das übliche so nach dem Motto, dass ich ’nen angenehmen Schreibstil habe – kann ich nichts zu sagen, ich schreib‘ halt einfach so wie’s mir in den Kopf kommt ohne groß nachzudenken was man jetzt natürlich auch negativ sehen kann, doch darum geht es mir gar nicht. Ehm, sondern um was anders.

Irgend so ein Futzi (die Definition davon ist übrigens „unbedeutender Mensch“ – ich sag zu jedem Futzi, lässt irgendwie auf meinen Charakter schließen, oder?) meinte erst mich fürs schlichte Design der Seite usw. zu loben und als ich nicht wirklich auf sein Gelaber eingegangen bin (langer Tag und so) hat er gesagt, dass ich dafür, dass ich so kritisch über meine Umwelt urteile… ach wie hat er’s gesagt… selbst… pff… mir fällt’s nicht mehr genau ein, aber vom Sinn her halt, dass ich keinen Plan hab‘.

Hab‘ ich meiner Freundin erzählt, ihre Meinung dazu war dann einfach nur: „Der kennt dich doch gar nicht.“ – ja, schon. Das ist eben das Problem, ich kann mir schon denken, dass meine ganzen Beiträge für Fremde ggf. so rüberkommen könnten, dass ich im Netz die große Fresse hab‘ und im echten Leben das Maul nicht aufkrieg.

Doch so ist eben nicht so, ich sag‘ dir auch in die Fresse, dass du ein Spaßt bist… Punkt. Ne, ich bin halt so, dass ich bei Leuten die mir egal sind oder die ich nur flüchtig kenne schon direkt mit der Tür ins Haus falle, doch bei Menschen die mir wichtig sind und was bedeuten ist das eben meistens nicht der Fall, im Gegenteil, da überlege ich meistens zu lange, sodass wieder nur Mist bei raus kommt.

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Man muss aber auch differenzieren, es gibt Leute die mir wirklich… also wirklich am Arsch vorbeigehen zu denen ich einfach gar nichts mehr sag, dann die’s einfach so abkriegen und besagte wichtige Menschen, wo’s dann in die Hose geht, weil ich eben nicht so direkt bin… wie bei den anderen oder so.

Und genau das kann jemand, der mich nicht persönlich oder nur sehr kurz kennt einfach nicht beurteilen… klar ich hab‘ meine Meinung und die vertrete ich auch dementsprechend, aber für alles andere… ach halt’s Maul. Hehe.

Was meine Freundin auch immer wieder sagt ist, dass ich meistens gar nichts sagen muss, denn ein Blick von mir reicht vollkommen aus. Gutes Beispiel dafür war auch gestern: Ich in der Bahn aufm Heimweg, kleines Kind sitzt vor mir, schreit wie gestört, Mutter sitzt gegenüber. So. Wie schon gesagt langer Tag gewesen, ich Kopfhörer auf (also muss das Kind schon sehr laut geschrien haben, dass ich das höre) schau die Mutter an, sie guckt mich an, guckt weg, guckt wieder her, guckt wieder weg, guckt mich etwas länger an… ich hab‘ keine Sekunde lang weggeschaut, wollte aber schon was sagen. Sie schreit ihren Sohn an: „Ruhe!“ und guckt mich wieder an, ich dreh mich weg – Thema gegessen.

Schatzi sagt immer ich muss mir das einfach so denken: Ich bin groß, breit, behaart, hab‘ ne Narbe in der Fresse – das schüchtert einfach ein, deswegen mach‘ ich mir auch nie Sorgen, wenn ich mit ihr in die Disco geh oder so… und ja, der Name „Meska“ passt da wieder ganz gut… googelt es einfach mal und geht auf die Bildersuche… oder kleiner Tipp:

Hi, if you speak english so meska it means in lithuania bear. :)p

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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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Von Eric

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