Dann kam K – Teil 2

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Es vergingen ein paar Tage, vielleicht sogar Wochen… so genau weiß ich das nicht mehr. Wenn ich mich richtig entsinne hatte ich zwischenzeitlich einen One-Night-Stand mit einer, deren Name ich erst am Ende erfuhr. Wie dem auch sei, M schrieb mich an oder ich sie… irgendwie so, wir unterhielten uns über K wer sie ist, was sie macht, woher ich sie kenne usw.

Ich habe mich anfangs gewundert wieso M so neugierig im Bezug auf K war, es sollte aber noch Sinn ergeben. M teilte mir mit, dass sich K mit ihr in Verbindung gesetzt hat, scheinbar um ihr auf neutralem Weg mitzuteilen wie es mir geht, wie sehr ich nach wie vor unter der Trennung leiden würde, dass sie mir fehlt, etc. Wir einigten uns auf ein Treffen, einfach um noch einmal über alles zu quatschen.

Leider kann ich mich nicht mehr genau erinnern wo und wann das Treffen war, wahrscheinlich werfe ich auch 1-2 Sachen durcheinander und das obwohl ich eigentlich kaum was vergesse… scheint wohl ein Nebeneffekt meiner Verdrängungsstrategie zu sein. Jedenfalls fing es mit oberflächlichem Blabla an… immerhin hatten wir uns eine Weile nicht gesehen, sie hatte inzwischen wieder einen Freund, bzw. immer noch diesen einen für den, oder wegen dem, oder keine Ahnung… dieser Kunde halt… Moment, ich habs… dieser Kunde mit dem sie mich zu verdrängen versuchte – ja, das ist es. Diese komische Art mich verdrängen zu wollen, indem man mit jemand anderem in die Kiste steigt wird sich nämlich später noch bei anderen Mädels wiederholen, aber wer bin ich zu urteilen, immerhin tat ich das gleiche… nur eben nicht indem ich mit Kerlen ins Bett gestiegen bin.

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Wir ließen also die Vergangenheit noch einmal Revue passieren, doch egal über was wir sprachen… ganz offensichtlich wollte sie etwas ganz bestimmtes von mir hören, etwas was ihr K erzählte, aber sie nicht glauben wollte… irgendwann konnte ich’s mir denken, also sagte ich:

„Ach übrigens, du warst meine erste… ich war auch noch Jungfrau.“

Sie war verständlicherweise nicht sehr begeistert, dass ich sie belogen hatte, doch nach umfangreicher Argumentation konnte sie mich verstehen und akzeptierte es. Später irgendwann sagte sie mir mal, dass der andere Kerl, also der nach mir auch noch Jungfrau war und musste lachen, immerhin wollte sie doch endlich mal jemanden mit Erfahrung.

Hm. Erklärt jetzt glaub auch, wieso ich dann so verbissen drauf war Erfahrung zu sammeln… aber das… hm ja.

Nach dem Treffen schrieb sie mich über Facebook an:

„Du weißt schon, dass K mit dir vögeln will?“ oder so Ähnlich. Es war gut, dass sie mir das so direkt gesagt hat, ich hätte es nämlich nicht realisiert… wie so oft.

Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, ganz nach dem Motto: „Jaja, schon klar…“ schrieb K parallel dazu schon an, um ihr eine Retourkutsche dafür zu verpassen, dass sie M alles, also wirklich alles mitteilte was ich ihr im Vertrauen sagte… und dabei war das, dass ich noch Jungfrau war das Harmloseste… doch der Rest gehört hier nicht hin.

Paar Tage später ging ich nach meiner Schicht mit Wut im Bauch zu K – ich musste feststellen, dass Frust- oder Wutsex der beste Antrieb ist. Sie öffnete die Tür, war allein daheim, ich schob sie in ihr Zimmer, riss ihr die Klamotten vom Leib, zog mich selbst aus. Drückte sie mit dem Gesicht aufs Bett, sodass die Knie auf dem Boden vor der Bettkante waren. Nahm ihre Hände und hielt sie auf ihrem Rücken fest. Ich hämmerte in sie rein, als würde mein Leben davon abhängen – all meinen aufgestauten Frust ihr gegenüber konnte ich so kanalisieren… und es war gut, wirklich. Wie schon gesagt… Frustsex eben.

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Als ich fertig war und ihr auf den Hintern spritzte stand ich auf, zog meine Boxershorts wieder an: „Das war doch das was du wolltest, oder? … Fotze!“ sie drehte sich um, schaute mich verdutzt an… „Ich hasse es, wenn man Dinge, die ich jemandem im Vertrauen sage einfach weiterquatscht!“

Bin nicht wirklich laut geworden, im Gegenteil… ich konnte diese Worte in relativer Gelassenheit von mir geben. Sie wollte sich irgendwie rechtfertigen, doch das war mir egal: „Halt doch einfach die Fresse…“

Ich ging  aus der Haustür, ohne mich nochmal umzudrehen, nur um dann zu bemerken, dass ich nur in Boxershorts auf der Straße stand… peinlich. Vor lauter Frust hatte ich vergessen mich weiter anzuziehen…

Dummerweise hatte sie noch meinen Geldbeutel und meinen Schlüssel… sich jetzt aber nochmal die Blöße geben und klingeln? Neee. Glücklicherweise musste ich das auch gar nicht, weil sie mir Schlüssel und Geldbeutel aus ihrem Fenster vor die Füße warf.

„Und was ist mit meinem Handy… Schlampe?!“ – „Deine SIM ist im Geldbeutel…“

Ich wollte sie wie eine Idiotin stehen lassen und stand nun selbst wie ein Idiot da. Hätte das jemand beobachtet, hätte er sicher gedacht, dass sie mich rausgeworfen hat. Naja.

Da ich an der Situation nichts mehr ändern konnte ging ich in Boxershorts, ein paar Straßen weiter, nach Hause.

Von K hörte ich lange Zeit nichts mehr, dafür schrieb mich M wenig später an: „Und?“


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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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