Payday 2: Coop at its best

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Rund 250 Payday-2-Spielstunden habe ich nun schon auf dem Zähler, da ist es eigentlich mal an der Zeit etwas darüber zu schreiben, bzw. meine Meinung zum Spiel in einem kleinen Review zu veröffentlichen, aber irgendwie bin ich bislang noch nicht dazu gekommen auch wenn ich es mir immer wieder vorgenommen hab‘.

Naja, jedenfalls… Payday 2… hm.

Bevor ich mich Payday 2 widme, werf‘ ich schnell einen Blick zurück auf den ersten Teil, dauert auch nicht lange, denn letztendlich war es nie wirklich eins meiner favorisierten Spiele. Im Gegenteil, nach grob zwei Stunden hatte ich keine Lust mehr, weil ich mir dachte: „Ja gut letztendlich ist es nichts anderes als Left 4 Dead mit SWAT-Einheiten. Punkt.“

Ich wurde immer wieder dazu überredet, dass ich doch mal eine Runde mitspielen soll und bla… blah… blaaa. Interessiert kein Schwein, mich muss ein Spiel einfach von der ersten Minute an begeistern und wenn das nicht gleich geschieht wird das auch nicht nach 40, 100 oder 200 Stunden der Fall sein. Daher ist Payday 1 irgendwo in den Tiefen meiner Steam-Bibliothek verschollen und ich hab’s auch nie wieder angerührt.

Dann kam Payday 2 – schon kurz nach dem Release überlegte ich mir das Spiel zu kaufen, jedoch hat es die damalige finanzielle Situation nicht zugelassen, als es dann im Angebot war, bin ich irgendwo in den „unendlichen Weiten“ von Guild Wars 2 rumgestreunert – is‘ also wieder ausgefallen. Einige Zeit später entschied ich mich vorerst für den Download der Demo, da ich nicht unnötig Geld für ein Spiel ausgeben wollte, was ich dann ggf. wieder nicht spiele (wie beispielsweise Payday 1 zuvor).

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Doch es kam anders, die Demo hat bei mir gleich einen „Wow-Effekt“ hinterlassen, sodass ich mich schnell dafür entschied das Spiel zu kaufen.

Payday 2 hat meiner Meinung nach alles was ein gutes Coop-Spiel benötigt, wieso? Das möchte ich kurz in einer Pro/Contra Liste darstellen:

Pro:

  • 4-Spieler-Coop.
  • Zahlreiche Waffen, verschiedener Typen.
  • Umfangreiche Anpassung der Waffen.
  • Arschviele Masken, die man ebenfalls anpassen kann.
  • Vier Fähigkeitsbäume / Skilltrees mit einzigartigen Fähigkeiten, die man nach Lust und Laune (vorausgesetzt man hat genügend Fähigkeitspunkte) zusammenwürfeln kann.
  • Die Maps der einzelnen Aufträge sind nur in der Grundform gleich: Kameras und wichtige Räume sind jedes Mal an unterschiedlichen Stellen, Wachen patrouillieren zufällig, etc.
  • Je nach Spielweise entwickeln sich die Aufträge (will nicht weiter drauf eingehen, einfach überraschen lassen)
  • Basiert auf der Source-Engine: Geile Grafik, niedrige System-Anforderungen.
  • Spielinhalt wird fortlaufend erweitert, teils kostenlos, teils kostenpflichtig in Form von DLC’s

Contra:

  • Gelegentlich Cheater, da kein VAC.
  • Noch recht wenige Maps, neue sind derzeit in der Mache.
  • Teilweise verbuggt auf Grund der zufälligen Mapgestaltung.
  • Unfaire Preisgestaltung bei den DLC’s, nach dem Motto 4.99$ = 4.99€
  • Kein wirklicher Singleplayer

Payday 2 ist ein gutes Spiel, aber…

… wie so oft mangelt es teilweise an ausreichender Intelligenz der Mitspieler. Payday 2 setzt meines Erachtens nur eins Voraus: Logisches Denken – eben ein wenig Hirn, Dinge die jeder nicht geistig Schwerbehinderte eigentlich aus dem Effeff können sollte… doch naja… die Ausnahme bestätigt die Regel oder so ähnlich. Bei Payday ist Zeit Geld, wenn man dann auf Grund von unfähigen Mitspielern scheitert ärgert einen das natürlich um so mehr, daher wird man Anfangs wohl einige Zeit brauchen bis man vier, fünf Leute an der Hand hat mit denen man vernünftig spielen kann.

DOCH, wenn man es dann mal geschafft hat eine ordentliche Crew auf die Beine zu stellen (so wie ich) macht das Spiel unendlich viel Spaß.

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Besten Dank an: Felix, Tom, Ben, Mini, Berni, Daniel, Stefan und wie ihr alle heißt für die zahlreichen, unvergesslichen Zockerstunden.


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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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Von Eric

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