Rust – Hobbyhomos auf Beutezug

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Rust.

Ich mach das diesmal anders… ich fasse mich diesmal nicht zusammen, sondern werde mein Review in Form eines Tagebuchs meiner Spielerfahrung schreiben und am Ende kann jeder selbst beurteilen, ob er Interesse daran hat oder nicht.

Tag 1:

Nachdem ich mir das Spiel zugelegt habe und es erfolgreich installiert worden ist, machte ich mich auf die Suche nach einem deutschen Server. Als ich meine Wahl getroffen hatte fand ich mich auf einer Insel wieder. Nackt, einen Stein in den Händen, zwei Bandagen und eine Fackel im Inventar. Gut, also da war ich nun. Ich hatte 0 Orientierung und wusste nicht wie ich mich am besten zu Recht finden sollte. Eine Karte, nen Kompass oder dergleichen gibt es derzeit noch nicht, also wartete ich bis sich einer meiner Freunde angeschlossen hat.

Mit Aussagen wie: „Hier sind so ein paar Felsen und eine Straße…“, „Ich laufe jetzt die Straße entlang…“ usw. versuchten wir uns irgendwie zu finden – ohne Erfolg. Auf meinem Weg zu einem geeigneten Bauplatz liefen mir viele andere nackte Männer über den Weg, die mich mit ihren Steinen erschlagen wollten. Im ersten Moment fühlte ich mich wie beim Christopher Street Day und war ziemlich schnell vom Voicechat angetan, der nur in einem gewissen Radius gehört werden kann.

Irgendwann siedelte ich mich an einer Küste an und wartete darauf, dass mich meine Freunde finden.

Tag 2:

Ich hatte meinen Standort gefestigt und nach langem hin und her trafen auch endlich meine Freunde ein. Wir waren zu dritt und während ich mich anfangs ausschließlich um den Bau unserer Behausung kümmerte, sorgten die anderen beiden für Nachschub. Es vergingen einige Stunden bis wir genug Ressourcen hatten um die nähere Umgebung zu erkunden.

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Tag 3:

Eine meiner Mitstreiter freundete sich mit ein paar unserer Nachbarn an und nachdem diese über Nacht ausgeräumt worden sind boten wir ihnen an mit etwas Material bei einem Neuanfang zu helfen. Schnell stellte ich fest, dass mir die Tatsache der Anwesenheit fremder in meiner unmittelbaren Umgebung nicht gefiel. Es hat nicht lange gedauert bis ich mir im Klaren darüber war, dass ich mit diesen Idioten eigentlich nichts zu tun haben möchte, jedoch gehört zu jedem eigentlich auch ein aber, also entschloss ich mich dazu heimlich, still und leise meinen eigenen Interessen nachzugehen.

Tag 4:

Unsere Nachbarn hatten sich von ihrem Rückschlag wieder erholt. Wir gingen zu viert auf Tour und plünderten andere Häuser, bis wir ein recht ansehnliches Waffenarsenal zusammen hatten. Ich bin recht geduldig bei der Umsetzung meiner Pläne, also wartete ich bis die Jungs ins Bett gegangen sind und räumte mal wieder ihr Haus aus. Wieso mal wieder? Wie bereits gesagt wurden unsere Nachbarn ausgeräumt, allerdings habe ich nicht gesagt von wem.

Es war so, dass ich Schüsse in der Nähe ihres alten Hauses hörte und offensichtlich stritten sich einige Parteien um den Inhalt des alten Hauses, doch wie sagt man so schön: Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte. – während die Räuber damit beschäftigt waren sich gegenseitig über den Haufen zu schießen schlich ich mich in das erste Gebäude unserer Nachbarn und räumt es systematisch leer. Logischerweise erfuhren sie nie davon, dass ich ebenfalls am Beutezug beteiligt war und nachdem sie sich von diesem Schlag erholt hatten war es, wie schon gesagt, erneut soweit ihnen alles zu nehmen was sie gesammelt hatten.

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Tag 5:

Besagte Nachbarn ließen sich nie wieder auf dem Server blicken – schade eigentlich, ich hätte gern ihr Geflame gehört. Nun, jetzt hatte ich also ein recht ansehnliches Gebäude und irgendwann war mir langweilig, also schnappte ich mir leichte Bekleidung, eine Shotgun, ausreichend Munition und Verpflegung und machte mich auf den Weg um neue Spieler zu „begrüßen“.

Ich näherte mich anfangs nur einzelnen Spielern, später dann ganzen Gruppen und fragte sie wo sie denn herkommen würden, war die Antwort dann nicht „Germany“ hallten 1-2 laute Schüsse durch die Gegend und das Schicksal der Ausländer war besiegelt. Nun, immerhin war es ja ein deutscher Server und selbstverständlich wollte ich dort nur deutsche Spieler haben.

Tag 6:

Ein Rudel Russen übernahm ein nahe gelegenes Gebäude. Ich beleidigte und provozierte sie immer wieder aufs Neue mit den paar russischen Wörtern die ich halbwegs vernünftig aussprechen kann und irgendwann war der Punkt erreicht wo die Russen auf alles geschossen haben, was sich ihnen näherte.

Es vergingen noch einige Stunden, bis mich die übermäßigen Lags auf dem 200-Slot-Server dazu bewegten auf einen ruhigeren Server zu wechseln. Dort baute ich dann einen Turm, doch es wurde schnell langweilig, weil einfach die Spieler fehlten. Nachdem uns dann der Admin mit einem seiner idiotischen Freunde und einigen offensichtlichen Consolenbefehlen belagert hat war klar wieso die Spieler auf diesem Server fehlten.

Tag 7:

Ich hatte bereits einige Erfahrungen mit dem Spiel gesammelt und irgendwann die glorreiche Idee auf einem französischen Server zu spielen…

… und hier beginnt der richtige Spaß, in einem weiteren Beitrag.

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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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Von Eric

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