The Turing Test

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Bevor ich mich meinem Review zu „The Turing Test“ widme, möchte ich erst einmal kurz darauf eingehen was der Turing Test als solches eigentlich ist. Zugegeben ich wusste es selbst nicht und musste mich dementsprechend erst informieren, naja gut, genaugenommen wird es einem im Spiel zu Anfang von T.O.M. erklärt. Hier der Auszug von Wikipedia:

Der Turing-Test wurde 1950 von Alan Turing vorgeschlagen, um festzustellen, ob eine Maschine ein dem Menschen gleichwertiges Denkvermögen hat. Der aus der Anfangszeit des Informatik-Teilbereichs Künstliche Intelligenz stammende und seither legendäre Test trug dazu bei, den alten Mythos von der denkenden Maschine für das Computerzeitalter neu zu beleben.

[…]

Im Zuge dieses Tests führt ein menschlicher Fragesteller über eine Tastatur und einen Bildschirm ohne Sicht- und Hörkontakt mit zwei ihm unbekannten Gesprächspartnern eine Unterhaltung. Der eine Gesprächspartner ist ein Mensch, der andere eine Maschine. Beide versuchen, den Fragesteller davon zu überzeugen, dass sie denkende Menschen sind. Wenn der Fragesteller nach der intensiven Befragung nicht klar sagen kann, welcher von beiden die Maschine ist, hat die Maschine den Turing-Test bestanden, und es wird der Maschine ein dem Menschen ebenbürtiges Denkvermögen unterstellt.

Zum Spiel:

Vom Turing Test als solches war ich gleichermaßen enttäuscht wie begeistert. Während die Story schön in einem Dialog zwischen Mensch und Maschine erzählt wird, sind die Rätsel zu leicht und eintönig. Es fühlt sich eher wie eine Art Film an, anstatt eines Denkspiels. Nun gut, ehrlich gesagt dachte ich mir vor dem Kauf, dass es mit The Talos Principle mithalten kann und mindestens genau so anspruchsvoll ist. Tatsächlich war ich eher genervt, dass die Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Passend zum Thema:  Zielsetzung

Die Grafik ist schön anzusehen, was auf Grund von Unreal Engine 4 auch nicht sonderlich schwer ist. Alles andere – nunja. Sagen wir so: Für einen Durchlauf benötigt man etwa 2 Stunden – hat man ein „Rätsel“ verstanden – hat man sie alle verstanden. Es empfiehlt sich also ein Augenmerk auf die Story zu legen, welche ich an dieser Stelle aber nicht spoilern möchte.

Lohnt sich ein Kauf?

Jein. Ich halte alle Bewertungen, die das Spiel bisher erhalten hat für weit überzogen, tatsächlich ist es für mich eher wie ein Film, den man halt mal anschaut, damit man ihn mal gesehen hat. Der Wiederspielfaktor liegt für mich persönlich bei 0 vor allem auch, weil man alle Errungenschaften beiläufig ohne sonderliche Anstrengung erhält.

Kurzum kann man es spielen, man verpasst aber auch nichts wenn man sich das Geld lieber sparen möchte. Wer jedoch nach einem ähnlichen Spiel sucht, dem kann ich The Talos Principle an Herz legen.


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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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