SteelSeries Siberia v2 Full-Size Headset

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Gute fünf Jahre hatte ich jetzt mein Speedlink Medusa NX 5.1 Headset und zugegeben es ist erstaunlich wie lange es durchgehalten hat, wenn man bedenkt dass das Ding quasi im Dauerbetrieb war.

Einer meiner Kumpels meinte nachdem ich ihm mitgeteilt habe, dass ich mir ein neues Headset zulegen muss, weil meine Freundin dem Medusa den Rest gegeben hat, ich solle ihr doch mal etwas Respekt gegenüber meinen Langzeitbeziehungen eintrichtern. Ja, lustig. Ich mein mit ihr bin ich knapp vier Jahre zusammen… das Medusa hat mir so gesehen also ein Jahr länger beigestanden, aber was soll’s. Letztendlich war es ja nicht ihre Schuld, weil das Ding schon seit einiger Zeit eine Halterung verloren hat die ich mit ausreichend Klebeband „repariert“ habe. Wie dem auch sei, nachdem dann die zweite Halterung hinüber war stand der Neuanschaffung nichts mehr im Wege.

Zunächst dachte ich an ein ROCCAT Kave, entschied mich dann aber vor dem abschließenden Klick auf „Kauf“ um. Der Grund dafür waren die vielen negativen Bewertungen in Bereich des Tragekomforts – von den technischen Mängeln mal ganz abgesehen. Nun, Kumpel von oben hat das Kave, man merkt aber dass er nach einer Weile keinen Bock mehr hat das Ding aufzusetzen, Kabelbrüche hatte er auch schon und all solche Faxen.

Ich schaute mich also noch ein wenig um und bin dann auf das SteelSeries Siberia v2 gestoßen. Die Reviews zum Thema Soundqualität gingen stark in verschiedene Richtungen jedoch nur auf das Musikhören bezogen. Die einen sagen es ist nicht geeignet um Musik zu hören, die anderen lieben es über alles und ich gehöre ganz klar zu letzteren.  Was den Ingame-Sound, das Micro und den Tragekomfort angeht waren sich jedoch nahezu alle einig: TOP.

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Meine Meinung zu dem Headset ist durchgehend positiv. Die offizielle Herstellerbeschreibung ist in keinster Form übertrieben und was das Manko mit der Musik angeht, so kann ich dem nur widersprechen: Der Ton ist klar und deutlich – auch auf voller Lautstärke, der Bass kitzelt angenehm an den Ohren und wenn man damit auf die Straße gehen möchte schiebt man das Micro eben einfach rein, sodass nur die kurze Spitze rausschaut, welche jedoch nur bei genauerem Hinsehen auffällt.

Der Preis liegt derzeit etwa bei 60€ für die Klinkenstecker-Version, rund 30€ mehr zahlt man für die USB-Version. Da USB-Soundkarten meist schlechter sind und mein Rechner sowieso über zusätzliche Frontanschlüsse verfügt, entschied ich mir natürlich für die günstigere Version.

Besonders positiv finde ich die mitgelieferte Kabel-Verlängerung – mit Verlängerung nutze ich das Headset am Rechner, ohne für unterwegs.


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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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