Was bleibt ist der Geruch

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Ich bin wahrlich kein großer Abschiedsredner, vor allem nicht bei so einer… ja wie soll man sagen „eigenartigen Situation?“ oder eben gerade jetzt wo ich mich genau genommen darauf konzentrieren will und muss mein Leben in eine neue Richtung zu leiten, eben so zu sein wie ich das schon immer sein wollte. Einfach ohne all das Negative wie Depressionen, Unzufriedenheit mit sich selbst und dem ganzen Chaos was sich über die Jahre angesammelt hat.

Ist doch alles gut, oder? Es ist einfach… pff… mir fehlen die Worte. Ich denke es ist im Moment einfach to much um einen klaren Gedanken zu fassen. Sind einfach so viele Dinge die wieder aufeinander treffen. Zum einen bin ich nach vier Jahren wieder ins Singledasein geschlittert und das Letzte was ich im Moment wollte ist, dass wieder eine Frau in meine Leben rutscht und zum Anderen hab‘ ich mit meinen körperlichen Mängeln, Ausbildung, etc. genug zu tun.

Doch butz und da ist sie, einfach so aus heiterem Himmel ohne jegliche Vorwarnung. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl, dass mich jemand versteht und das auch ohne Worte und dennoch entsteht in mir das Bedürfnis mich erklären zu wollen.

Keine fünf Minuten weg und schon hab‘ ich Sehnsucht. Scheiße… beschissene Idee. Nein quatsch, es war ein schönes Wochenende auch wenn wir effektiv gesehen gar nichts gemacht haben. Lachten viel, hatten Spaß, zockten, gammelten rum und waren ein wenig unterwegs. Aber hey, es war gut. Ich mein wieso muss man immer krampfhaft ins Kino gehen oder weiß der Geier, wenns auch so geht. Doch ja, es ist trotzdem eine eigenartige Situation… man spielt zusammen, schreibt und spricht tagelang quasi rund um die Uhr miteinander und dann steht der Mensch auf einmal vor einem..

Passend zum Thema:  Mars: Willkommen in der Friendzone

… und das eben nicht nur mal eben kurz auf ’nen Kaffee, nein gleich vier Nächte lang.

Ich denke ich muss es erstmal sacken lassen. Spätestens morgen hat mich der Alltag sowieso wieder eingeholt und auch wenn mir ihre Augen, die Blicke, das Lächeln und der Geruch fehlen werden weiß ich dennoch, dass sie irgendwie da ist und den Rest wird die Zeit wohl zeigen.

Glück ist wie ein Schmetterling. Jag ihm nach, und er entwischt dir, setz dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder.

  • den Spruch hab‘ ich vor Jahren schon mal gehört, doch erst jetzt ergibt er Sinn.

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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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Von Eric

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