Bin da so rein gerutscht

B

Es ist schon einige Zeit her, seit ich das letzte Mal irgendwelche Weibergeschichten niederschrieb. Liegt auch daran, dass ich mehr oder weniger von den Mädels genervt bin, daher wollte ich das erstmal zurückstellen. Müsste mich jetzt auch selbst erst wieder einlesen, um zu wissen worüber ich bereits schrieb.

Jedenfalls waren die letzten Wochen/Monate irgendwie eigenartig. Nach so einer komischen Affäre war’s erstmal etwas ruhig untenrum. Bin dann viel in GTA Online unterwegs gewesen und lernte dort ein Mädel aus der Region kennen. Mitte 20, leidenschaftliche Zockerin, durchschnitt, guter Körper.

Es ist, hm sagen wir mal eigenartig, wenn man einen Menschen nur online kennt und man sich dann zum ersten Mal im echten Leben trifft. Ich mein für mich ist es nichts neues, irgendwie rutsche ich da immer einfach so rein. Ich hätte gerne meine Ruhe, will von Weibern gar nichts wissen und irgendwie kommt dann doch wieder jemand.

Es sind viele Stunden vergangen bis wir uns mal näher unterhielten und auch feststellen mussten, dass sie gar nicht so weit von mir entfernt wohnt. Das letzte Mal als sowas passiert ist war ich noch vergeben, traf mich dann aber gleich mit ihr als ich single war, ziemlich genau ein Wochenende danach. Natürlich wusste ich schon vorher, dass ich meine Freundin bereits seit langem verloren hatte, man spürt das ja irgendwie, daher war es gut, dass sie damals da war… mir gings gut, obwohl es mir schlecht ging – ich weiß ergibt keinen Sinn, doch irgendwie schon.

Wir trafen uns also und wenig später waren wir schon in der Kiste… doch das ist eine andere Geschichte. Was ich damit sagen möchte ist einfach, dass mir das schon mal passiert ist, damals jedoch mit deutlich höheren Erwartungen, als ich sie diesmal hatte.

Passend zum Thema:  Die Erste

Zurück zu GTA, wir spielten viele Stunden zusammen – gaben ein gutes Team ab, tauschten Nummern… von oberflächlichen Themen wechselten wir zu Dingen mit mehr Tiefgang, philosophierten über Gott und die Welt, unsere Vorstellungen, Erwartungen, Wünsche, Träume.

Soweit so gut und auch schön, wenn man dazu noch die gleichen Interessen hat, selbst wenn es nur vorm Rechner hocken ist.

Irgendwann liegt man dann abends allein im Bett, hat keinen Bock zu zocken und fühlt sich einsam. Zwar einsam, aber nicht allein, denn immerhin war sie ja da… aus einem „Was los, wieso nicht online?“ wurde Dirtytalk und eine Verabredung.

Eigentlich wollte ich erst gar nicht da ich mich derzeit eher unwohl fühle in meinem Körper und zugegeben auch kein Interesse hatte so vor sie zu treten, weil ich die Befürchtung hatte, dass ihr das was sie sieht nicht gefällt.

Dennoch gibt es eine Sache von der ich ziemlich überzeugt bin, nämlich das ich charmant bin und ab und an gibt es doch noch Mädels die nicht nur nach Aussehen und Geldbeutel gehen und sie ist eine von denen.

Wir trafen uns also, aus einmal wurde zweimal aus dem zweiten ein drittes Mal – zwanglos, einfach Spaß haben. Quatschen, zocken, vögeln – was will man mehr… und das ohne Verpflichtungen.

Es war mir ein wichtiges Anliegen keine Verpflichtungen einzugehen, weil ich mich derzeit einfach mit zu vielen Mädels gut verstehe und das letzte was ich möchte ist irgendwelcher Eifersuchtsstress – hatte ich schon, brauche ich nicht.

  • Wollte jetzt gar nicht so sehr auf sie eingehen, sondern über eine andere schreiben… aber das mache ich dann einfach später damit sich der Beitrag nicht so in die Länge zieht… also bis dann.
Passend zum Thema:  Payday 2: Coop at its best

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Über den Autor

Eric

Mitte, Anfang 30 oder sowas, Energyjunkie und leidenschaftlicher Gamer. meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche.

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