Ich habe in den letzten Tagen wieder ein bisschen am Blog geschraubt.
Nicht spektakulär. Nicht als großer Relaunch. Eher so, wie ich das hier meistens mache: eine Sache fällt mir auf, dann noch eine, dann ist plötzlich eine halbe Nacht weg und irgendwo sieht eine Seite danach ein bisschen weniger kaputt aus.
Diesmal sind zwei neue beziehungsweise überarbeitete Bereiche daraus geworden.
Es gibt jetzt eine Statistikseite und eine neue Community-Seite.
Zahlen sind nicht der Punkt
Die Statistikseite ist keine große Auswertung und auch kein Versuch, aus diesem Blog plötzlich ein kleines Medienunternehmen zu machen.
Das hier ist und bleibt ein persönlicher Blog.
Aber nach inzwischen 13 Jahren fand ich es trotzdem spannend, einmal sichtbarer zu machen, was sich über die Zeit angesammelt hat. Beiträge. Jahre. Pausen. Kommentare. Themen. Alte Texte, die immer noch irgendwo herumliegen. Neue Texte, die vielleicht gerade erst anfangen, ihren Platz zu finden.
Ich mag solche Übersichten, weil sie nicht alles erklären, aber etwas zeigen.
Nämlich, dass dieser Blog nicht aus einem Plan entstanden ist, sondern aus vielen einzelnen Momenten. Mal sehr regelmäßig. Mal monatelang fast gar nicht. Mal mit langen Texten. Mal mit kurzen Gedanken. Mal mit Dingen, die ich heute wahrscheinlich anders schreiben würde.
Also ziemlich passend eigentlich.
Die neue Community-Seite
Die zweite Sache ist die neue Community-Seite.
Das Wort klingt vielleicht größer, als es ist. Ich meine damit kein Forum, keine Plattform und keinen Ort, an dem jetzt plötzlich alle ständig miteinander reden müssen.
Es ist eher ein sichtbarer Randbereich des Blogs.
Dort sammeln sich Kommentare, Gespräche und kleine Spuren. Man sieht, unter welchen Beiträgen zuletzt etwas passiert ist, welche Kommentare neu dazugekommen sind und dass hier eben nicht nur Texte im Archiv liegen, sondern manchmal auch Menschen darauf reagieren.
Und genau das wollte ich sichtbarer machen.
Nicht als Druck. Niemand muss kommentieren. Niemand muss etwas schreiben, nur weil da jetzt eine Seite steht, die „Community“ heißt.
Aber wenn jemand etwas dalässt, dann soll es nicht irgendwo unter einem alten Beitrag verschwinden, als wäre es nie passiert.
Kommentare waren für mich immer einer der besten Teile am Bloggen. Nicht wegen der Anzahl. Sondern wegen dieser kleinen Momente, in denen jemand schreibt: kenne ich. Oder: sehe ich anders. Oder einfach nur einen Satz dalässt, der zeigt, dass da auf der anderen Seite wirklich jemand gelesen hat.
Ein kleines Danke
Und damit sind wir eigentlich beim eigentlichen Punkt dieses Beitrags.
Danke.
An alle, die hier irgendwann mal gelesen haben. An alle, die wiedergekommen sind. An alle, die kommentiert haben. An alle, die über WordPress, Fediverse, Reader, Google oder sonst irgendeinen Zufall hier gelandet sind.
Und besonders an die, die diesem kleinen, manchmal chaotischen Blog über die letzten 13 Jahre irgendwie treu geblieben sind.
Das ist nicht selbstverständlich.
Ich schreibe hier nicht besonders strategisch. Ich verschwinde zwischendurch. Ich ändere Dinge. Ich lasse Serien liegen. Ich fange neue Sachen an. Ich schreibe manchmal zu lang, manchmal zu direkt, manchmal zu spät und manchmal über Dinge, bei denen ich selbst nicht genau weiß, warum sie jetzt raus müssen.
Und trotzdem gibt es Menschen, die hier immer wieder auftauchen.
Still oder sichtbar.
Mit Kommentar oder ohne.
Das bedeutet mir mehr, als ich wahrscheinlich oft zeige.
Falls du schauen willst
Die neuen Bereiche findest du hier:
Erwarte keine große Wissenschaft. Es ist eher ein kleiner Blick hinter die Kulissen und auf das, was sich über die Jahre angesammelt hat.
Ein bisschen Bloggeschichte in Zahlen.
Und ein bisschen sichtbarer Raum für das, was andere hier dalassen.
Mehr soll es gar nicht sein.
Aber ich finde, nach 13 Jahren darf man sowas ruhig mal sichtbar machen oder was denkst du?
Entdecke mehr von Meskas Blog
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.